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| Hier gibt es Information für den Vogeliebhaber oder Beobachter
sprich Ornithologe. Ornis ( grie.) Vogelwelt. Da die Vögel regelmäßig von Süd nach Nord oder von Nord nach Süd fliegen gibt es bestimmte Jahreszeiten wo man diese beobachten kann. |
Die Dronte
auch Dodo genannt
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Die Dronte (Didus ineptus) die zwischen 1598 und 1693 auf der
Insel Mauritius vom Menschen vollkommen ausgerottet worden ist. Der
Dronte war etwa 21/2 Fuß hoch und hatte das Gewicht eines fetten
Truthahns. Er war vollkommen flug- und schwimmunfähig. Die Färbung
war lichtgrau mit gelben flügel - und Schwanzfedern, der Schnabel
gelb mit roter Spitze. Lebende Exemplare kamen im 17. Jahrhundert mehrfach
nach Europa und sind uns noch in guten Bildern überliefert. Das
Bild zeigt uns wohl ein ausgewachsenen, fetten Vogel in voller Federentfaltung.
Heute ist der Vogel bestandteil des Wappen der Insel Mauritius. In verschiedenen Museen können zusammengesetzte Knochenreste bestaunt werden, in Mauritius, Mosambik (Maputo), auf Zanzibar, in Berlin. Die portugiesischen Seefahrer haben diese leichte Beute, die keine
natürlichen Feinde hatte, sehr schnell ausgerottet da es für
diese eine leckere Mahlzeit war. Die plumpen, zutraulichen Dodos und
Riesenschildkröten wurden mit Prügeln erschlagen, verspeist oder an
vorbeikommende Segelschiffe als Proviant für die Fahrt nach Indien verkauft.
Auf den Inseln der Maskarenen Archipels, Mauritius, Réunion und Rodriguez
lebten vermutlich drei verschiedene Drontenarten. Auf Mauritius lebte
die Art Raphus cucullatus (L.), ursprünglich Didus ineptus
genannt, detsch zuerst der Dronte, später die Dronte. Auf Rodriguez
lebte die Art Pezophaps solitarius Strickland, der Einsiedler. Seeleute, benannten die Tiere natürlich nach Eigenschaften, die ihnen auffielen. So nannten sie die auf Mauritius gefundenen Vogel Dodo, auch Doudo oder Dudu. dies Wort soll mit dem portugiesischen Dodo zusammenhängen, das dumm und unbeholfen bedeutet. Der Vogel ist eigentlich graufarbig, aber viele haben ihn in Farbe geändert um Ihn schöner zu machen. Quelle des Bild: Hauschatz des Wissens, 1896, Velag Neumann, Jadu 2000. |
Die Vögel
Europas von Manfred Giebing
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Quelle: Unsere Vogelwelt; Der neue Sammelband der Berliner Morgenpost; © by Ullstein AG, Berlin 1959 Mit freundlicher Genehmigung der Ullstein AG |
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