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Info über die Kolonie
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Kolonie
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Jahr
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Lage
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Fläche in 1000 qkm
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Bevölkerung
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Europär in Tsd.
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Kiautschou
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1897
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36°N
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0,6
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0,2
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4,5
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Die Gouverneure
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Karl Rosendahl
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1898-1899
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Paul Jäschke
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1899-1901
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Oskar von Truppel
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1901-1911
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Alfred Meyer-Waldeck
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1911-1914
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Schutz- und Besatzungstruppe war das III. Seebataillon
(Cuxhaven)
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Letzter Kommandeur war von Kessinger
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Gouverneur von Deutsch-China: Vize-Admiral von Truppel Derselbe
nimmt staatsrechtlich insofern eine, von den vorstehenden aufgeführten
Schutzgebieten abweichende Stellung ein, als er dem Reichs-Marine-Amt
unterstellt und daher stets einhöherer Seeoffizier ist
Der gegenwärtige auf diesen Posten gestellte Vize-Admiral Oskar Truppel (geb. 1854) ist im Jahre 1871 in die deutsche Kriegsmarine eingetreten, und hat im Laufe seiner Dienstzeit die mannigfaltigste und vielseitigste Verwendung gefunden. Er hat die Gewässer aller Weltteile teils als Offizier, teils als Führer von Kriegsschiffen durchkreuzt, ist Artillerieinstrukteur, Torpedodivisionschef, Lehrer an der Marineakademie, Dezernent im Reichsmarineamt sowie bei dem Oberkommando der Marine gewesen. Im Jahre 1889 wurde er als interimistischer Befehlshaber der Seestreitkräfte nach Kiautschou entsandt und 1901 als Gouverneur dieses Schutzgebietes eingesetzt. In dieser Stellung war es ihm vorbehalten, die völlige Neuordung der Verhöltnisse in der Kolonie nach den Wirren in China im Jahre 1900 durchzuführen und die zahlreich der Lösung harrenden Fragen zu regeln. Er betrachtete es dabei namentlich als seine Aufgabe, die Kolonie in ihrem inneren Ausbau und in ihrer Organisation auf den Weg zur Selbstverwaltung zu leiten, und alle Kreise der erwerbenden Bevölkerung in gleicher Weise zur Mitarbeit am ganzen heranzuziehen. Durch eine in diesem Sinne geleitete Regierung wurde die Vertretung der Zivilgemeinde zu einem der Regierung unentberhrlichen Faktor ausgestaltet, und ebenso das chinesische Element zum förderlichen Mitarbeiter des Gouverneurs gewonnen. Es ist ihm auf diese Weise gelungen, nicht nur das innere Verwaltungsgefüge so zu festigen, daß es jedem Eingriff in seine organische Weieterentwicklung Widerstand leistet, sondern auch durch weitsichtige Maßnahmen und bereitwilliges Eingehen auf die Wünsche der Bevölkerung dem Außenhandel und Verkehr die Wege zu ebnen und sich die Sympathien der europäischen wie der eingeborenen Bevölkerung zu gewinnen. |
Reisen mit der S.M.S. "Gneisenau" 1913 — 1914
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Auf Grund des Vertrages zwischen Preußen und China vom 2. September 1861 beginnen für Preußen und die Länder des deutschen Zollvereins eigentlich erst die Handelsbeziehungen zu Ostasien. Der Chinaforscher Ferdinand von Richthofen, der die preußische Handelsexpedition unter der Leitung von Graf Friedrich Eulenburg als Geograph nach China begleitete, war es, der auf den großen Wert von Kiautschou als deutschen Flottenstützpunkt hinwies. Von chinesische Seite war dieser an und für sich wichtige Handelspunkt völlig vernachlässigt. Mit aufmersamen Augen verfolgte die deutsche Regierung die Lage in China. Wohl fuhren deutsche Kaufleute für deutsche Interessen, sie waren jedoch überall nur Gast, ebenso war dies auch bei den Schiffen der deutschen Kriegsmarine. So wurde der Besitz eines Stützpunktes eine dringende Forderung. "Sollte der deutsche Handel immer mehr aufhören, ein Zwischenträger zwischen englischen und chinesischen Erzeugnissen zu sein und deutsche Waren auf den asiatischen Markt werfen, so bedurfte er ebenso wie unser Geschwader eines eigenen Hongkong (Tirpitz)." Einen großen Anteil an der Befestigung und Besitzergreifung von Kiautschou hat Tirpitz, der sich auf Richthofens Sachkenntnis berief. Er beauftragte den Kapitänletnant Braun, den Kommadantender "Iltis", nach Tsingtau zu gehen, der aber mit seinem Schiff in einem Taifun geriet und etrank. Als sich dann Deutschland ernsthaft mit dem Plan einer Niederlassung beschäftigte, kam es mit Rußland zur Verwicklung, das in Ostasien einen eisfreien Hafen suchte. Kiautshou erwies sich für es aber zu weit entfernt. Während der deutschen Vorbereitungen trat ein für China folgenschweres Ereignis ein. Der Gouverneur der chinesischen Provinz Schantung, zu der auch Kiautschou gehörte, zeigte gegen die Europäer eine feindliche Gesinnung, die sich mit der Ermordung von zwei katholischen Missionaren am 1. November 1897 auswirkte. Deutschland ließ daraufhin als Sühne Tsingtau besetzen. Schließlich aber kam es mit dem Chinesischen Staat am 6. März 1898 zu einem Pachtvertrag. Quelle: Der Erste war ein Deutscher, Erich Mindt, 1942, Verlagsgemeinschaft Ebner und Ebner, von Rado Jadu 2000 |
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Tsingtau, (chinesisch= grüne Insel) wichtiger Hafenplatz und Seebad
("Brighton des Fernen Ostens"). Überall in der Stadt
mit ihren freundlichen neuen Häusern ist deutsche Aufbauarbeit
zu erkennen; auch die Hafenanlagen stammen aus deutscher Zeit (1897-1914).
Tsingtau ist Ausgangspunkt der Kiautschou-Tsinan-Bahn und Funkstelle;
449 365 Einwohner, darunter 250 Deutsche (deutsche Gemeinde); Börse;
Observatorium. Quelle: Der Große Herder , 1935, von rado |

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Hier ist die Geschichte der Helden von Tsingtau.
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| Prinz Heinrich in Kiautschou Ein Reisebericht von 1898-1900 |
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Gouverneur von Deutsch-China: Vize Admiral Truppel
Gunther
Plüschow and the exploration of the austral regions
What
is Bando POW (Prisoner-of-War) Camp?
Kriegs-Gefangene
Verein Kumamoto, Japan 1919
Kolonialgeschichte:
Deutschlands "Platz an der Sonne" in Ostasien und der Südsee
C.
D. Jungermann Entscheidungsversuch zwischen Reisen und Bleiben
Ein
Fehntjer an Bord der "SMS Iltis" in China
Aufsätze
von der DHM Ausstellung:
Deutsches Kreuzergeschwader Ostasien
Namen
von Orten in China (die beiden Anfangsbuchstaben eingeben, dann
erscheint eine Karte und der Ort.)
Kiatschou findet man unter Qingdao
| Die Eröffnung des Hafens von Tsingtau | |
| Die Kaiserliche
Gouvernementsschule in Tsingtau |

Recherche
und alle Artikel der Kolonien von rado, beachten sie die die unterschiedlichsten
Quellenangaben.
© Jadu für den Gesamtinhalt und die Zusammensetzung.