Geschichte der abendländischen Musik
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Abendländische
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1. Musik ist international, Musikgeschichte auch. Nationale
Bezüge nur von der Musik aus (Rolle der Intonation, Nationale
Schulen). 2. Auch Periodisierung nach rein musikalischen Gesichtspunkten
(keine Einteilung nach mehr zufälligen, bezugslosen historischen
Daten wie Kriege, Revolutionen, wenn sie nicht wirklich von wegweisenden
Einfluß auf die Künste sind!). Das beste Beispiel ist der
erste Weltkrieg, der auf spätbürgerliche und moderne Musik
so gut wie keinen Einfluß gehabt hat. Anders z.B. die pietistischen
Revolutionen in Großbritannien und Niederlande... 3. Es wird immer gern vergessen, daß die Komponisten in der Regel auch hervorragende Virtuosen waren. Erst Mitte des 19. Jh. (gezwungenermaßen: Schumann) werden Dirigenten- und Lehrtätigkeit neben dem Komponieren zum Broterwerb. Auf der anderen Seite hat fast jeder Virtuose zumindest Konzertmusik für sein Instrument geschrieben. Auswahl kann (neben subjektiven Kriterien) nur der gegenwärtige Bekanntheitsgrad der Kompositionen sein (Rezeption). Es schälen sich drei Gruppen heraus: 1. Komponisten, deren vielfältige Kompositionen noch gespielt werden, als zweite Gruppe die Virtuosenkomponisten sowohl die vielfältige Werke schaffenden Künstler, von denen aber nur noch einzelne Werke (meist Konzerte) gespielt werden (Hummel, Spohr) als auch ausgesprochene Virtuosen, deren einzelne konzertante Werke auch heute noch von Interesse sind (Paganini) und als dritte die Gruppe diejenigen Spezialisten, deren Werke ausnahmslos vergessen sind und die uns nur noch als Virtuosen bekannt sind. |
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