Palermo mit dem Monte Pellegrino

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Palermo wurde von Phönikern gegründet und fiel später an Karthago und dann an Rom. Nach zweihundertjähriger Sarazenenherrschaft bemächtigte sich der Normanne Robert Guiscard im Jahre 1072 der Stadt, die unter seinen Nachfolger Residenz der Könige beider Sizilien wurde. Hier hielt auch der Hohenstaufer Kaiser Friedrich II. seinen prächtigen Hofhalt. Dann kam Palermo mit Sizilien für kurze Zeit an die Anjous, bis im Jahre 1282 das Volk die Enthauptung des letzten Hohenstaufen Konradin durch die Sizilianische Vesper, bei der alle Franzosen auf der Insel ermordet wurden, rächte und die Herrschaft der Dynastie Aragonien anbot, deren Vizekönige nun in Palermo ihren Sitz hatten. Auf dem Wiener Kongreß (1738) wurde Palermo mit dem Königreich beider Sizilien den Bourbonen zugesprochen; 1860 wurde die Stadt von Garibaldi eingenommen und gehört seitdem zu Italien. Sie ist gegenwärtig mit etwa 320 000 Einwohnern die größte und wichtigste Stadt Siziliens.